Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Raphael Peuckert (Einzelunternehmen) und Auftraggebern über die Erstellung, Gestaltung und Wartung von Websites.
2. Leistungsumfang
Der Auftragnehmer erstellt für den Auftraggeber eine individuelle, auf dessen Betrieb zugeschnittene Website. Der Auftraggeber stellt hierfür die erforderlichen Eckdaten, Fotos sowie optional 2–3 Projektbeschreibungen zur Verfügung; Texte werden auf dieser Grundlage vom Auftragnehmer erstellt bzw. KI-gestützt generiert. Die Struktur und Sektionsauswahl der Website richtet sich nach dem Gewerk des Auftraggebers, inklusive Anpassung an dessen Branding (Farben, Logo, Firmendaten). Vor der Veröffentlichung erhält der Auftraggeber die Website zur Prüfung und Freigabe (Review).
3. Preise und Zahlungsbedingungen
Für die Erstellung der Website fällt ein einmaliges Setup-Entgelt in Höhe von 3.500 € netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer an. Für Hosting und laufende Wartung wird zusätzlich ein monatliches Entgelt in Höhe von 99 € netto (bzw. 990 € netto bei jährlicher Zahlweise) zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer erhoben. Die Zahlung erfolgt vorab über die vom Auftragnehmer bereitgestellte Zahlungsseite (Stripe) per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift; die Beauftragung sowie die Bearbeitung erfolgen nach Eingang der Zahlung. Bei fehlgeschlagenen wiederkehrenden Zahlungen gelten die auf der Zahlungsseite hinterlegten Regelungen zu Zahlungserinnerungen und Wiederholungsversuchen.
4. Lieferzeit
Die Umsetzung der Website erfolgt in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden, nachdem der Auftragnehmer alle für die Erstellung erforderlichen Unterlagen und Inhalte (u. a. Eckdaten, Fotos, Rechtstexte) vollständig vom Auftraggeber erhalten hat. Verzögert sich die Bereitstellung dieser Unterlagen durch den Auftraggeber, verlängert sich die Lieferzeit entsprechend; eine Fristüberschreitung, die auf einer verspäteten Mitwirkung des Auftraggebers beruht, fällt nicht in den Verantwortungsbereich des Auftragnehmers.
5. Revisionen und Änderungen
Im Setup-Entgelt ist eine (1) Revisionsrunde enthalten (Farben, Schriftarten, Inhalte, kleinere Designänderungen) vor Freigabe und Veröffentlichung der Website. Weitergehende Änderungen sowie Revisionen nach Veröffentlichung werden gesondert nach Aufwand vereinbart und berechnet.
6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Umsetzung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Rechtstexte, Angaben zu Leistungen und Projekten) vollständig und rechtzeitig zur Verfügung. Der Auftraggeber ist für die inhaltliche Richtigkeit sowie die Rechtmäßigkeit (insbesondere in Bezug auf Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte) der von ihm bereitgestellten Inhalte selbst verantwortlich.
7. Laufzeit und Kündigung des Retainers
Der Vertrag über Hosting und Wartung wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und verlängert sich automatisch um den jeweils gewählten Abrechnungszeitraum (Monat oder Jahr), sofern er nicht gekündigt wird. Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit über das Kundenportal oder per E-Mail kündigen; die Kündigung wird zum Ende der jeweils laufenden, bereits bezahlten Abrechnungsperiode wirksam. Bereits geleistete Zahlungen für die laufende Periode werden nicht anteilig erstattet.
8. Gewährleistung und Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt; im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftung für Schäden durch Ausfälle, Störungen oder Sicherheitslücken bei eingesetzten Drittanbietern (z. B. Hosting- oder Zahlungsdienstleister) ist ausgeschlossen, soweit der Auftragnehmer diese nicht selbst zu vertreten hat. Für die inhaltliche Richtigkeit vom Auftraggeber bereitgestellter Inhalte übernimmt der Auftragnehmer keine Gewähr.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.